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Bildergalerie

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07.05.2020

Ein Schreiben von Michaela Engelmeier, Generalsekretärin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde,

am 21. Mai jährt sich zum 55. Mal der Tag, an dem der Staat Israel und die Bundesrepublik Deutschland diplomatische Beziehungen aufnahmen. Es waren die Staatsmänner David Ben-Gurion und Konrad Adenauer, die erste Schritte der Annährung wagten und das Fundament begründeten. Heute verbindet beide Länder eine tiefe Freundschaft.

Gemeinsam mit unserem Präsidenten, Uwe Becker, haben wir die Städte, welche über eine Partnerschaft in Israel verfügen, aufgefordert am 12.05.2020 die Fahne des Staates Israel zu hissen, um auf diesen besonderen Tag aufmerksam zu machen.
Erste positive Rückmeldungen erreichten uns bereits und wir hoffen auf große Resonanz.

Sollten Sie am 12.05.2020 Lust auf einen Spaziergang (unter Beachtung der örtlichen Corona-Regelungen) haben, schlendern Sie doch an Ihrem Rathausplatz vorbei und schauen Sie, ob Fahnen der Freundschaft Seite an Seite wehen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns hiervon ein Foto übersenden könnten. Gerne nehmen wir das in unserem DIG Magazin auf.

Auch die Botschaft des Staates Israel wird die Feierlichkeiten zum 55jährigen Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen intensiv begleiten.
Da dies derzeit nicht persönlich möglich ist, verlegt die Botschaft ihre Aufmerksamkeit in den visuellen Bereich der sozialen Medien. Unter dem Hashtag #IL55DE können Fotos, Grußworte und Glückwünsche bei Twitter und Facebook gepostet werden.
Anbei finden Sie das offizielle Logo zu Ihrer Verwendung.
Teilen Sie mit, warum Ihnen die diplomatischen Beziehungen wichtig sind und was dies für Sie persönlich bedeutet, wir freuen uns über Ihre Unterstützung.

Sollten Sie in den sozialen Medien (noch) nicht aktiv sein, können Sie auch gerne uns Ihre Grußworte direkt übermitteln, wir posten diese dann in unseren digitalen Kanälen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Ihnen und Ihren Lieben ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße

Ihre
Michaela Engelmeier
 

Generalsekretärin

 

30.04.2020

Pressemitteilung: DIG fordert Hisbollah-Verbot in der gesamten EU

„Die Deutsch-Israelische Gesellschaft begrüßt das heute von Bundesinnenminister Horst Seehofer verhängte Betätigungsverbot gegen die Hisbollah in Deutschland ausdrücklich. Endlich wird dem Terror gegen Israel der notwendige Riegel vorgeschoben.Damit wird auch einer langjährigen Forderung der DIG nachgekommen.
Es ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass die Deutsche Staatsräson gegenüber Israel auch in der praktischen Politik stattfindet und es versetzt dem Terror gegen Israel von deutschem Boden aus einen entscheidenden Schlag. Das heutige Vorgehen Deutschlands sollte auch Signal an die übrigen EU-Staaten sein, das Kapitel des Terrors gegen Israel von europäischem Boden aus zu beenden“, erklärte heute der Präsident der DIG, Uwe Becker.

„Die Hisbollah, die „Partei Gottes“, stellt als libanesisch-schiitische Organisation ein weltweites Terrornetzwerk dar, dessen wirtschaftliches Fundament sich aus den Finanzhilfen des Iran und aus den Erträgen des Organisierten Verbrechens speist. Zudem unterstützt das Regime in Teheran die Hisbollah auch militärisch und macht sie so zum verlängerten Arm der eigenen Machtinteressen im Nahen Osten und darüber hinaus. Mit ihren kriminellen Strukturen vom Schmuggel bis zum Drogenhandel ist das international operierende Terrornetzwerk nicht nur eine Bedrohung für die Existenz Israels und die Stabilität und Sicherheit im Nahen Osten, es stellt auch für den Westen eine Bedrohung dar, die bisher leider viel zu oft verkannt wird“, so Uwe Becker.

„Eines der wesentlichen Ziele der Terrororganisation ist die Auslöschung Israels und daher muss das heutige Betätigungsverbot in Deutschland dazu führen, dass eine derartige Gruppierung ins ganz Europa verboten wird. Leider ist man innerhalb der EU jedoch noch nicht so weit und unterscheidet noch immer künstlich zwischen dem sogenannten militärischen Arm und dem als politischen Teil definierten Rest dieser Terrororganisation. Deutschland sollte jetzt entschlossen auch auf europäischer Ebene auf ein Verbot der Terrororganisation Hisbollah in der gesamten EU drängen“, so DIG-Präsident Uwe Becker.

Berlin, den 30. April 2020

 

22.04.2020

Pressemitteilung DIG

DIG verurteilt antisemitische Angriffe auf Israelisches Holocaust-Gedenken

„Ich bin zutiefst bestürzt darüber, dass ganz offensichtlich antisemitische Israelgegner eine Gedenkveranstaltung der Israelischen Botschaft im Internet für Angriffe auf den Jüdischen Staat und zur Verbreitung von antisemitischer Hetze und Hass missbraucht haben. Wer selbst das Gedenken an die Opfer der Schoah zum Angriff auf Jüdisches Leben missbraucht, muss mit aller Härte der Gesetze verfolgt werden. Ich werde selbst Anzeige wegen Volksverhetzung stellen und hoffe, dass man der Täter habhaft wird“, erklärte heute der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Uwe Becker.

Vom gestrigen auf den heutigen Tag wird in Israel der Opfer der Schoah am Yom ha´Shoah gedacht.

Während einer im Internet organisierten Gedenkveranstaltung der Israelischen Botschaft in Deutschland wurden von juden- und israelfeindlichen Tätern antisemitische Kommentare und Bilder gezeigt, sodass der Ablauf der Veranstaltung unterbrochen werden musste.

„Die Deutsch-Israelische Gesellschaft gedenkt am Holocaust-Gedenktag, dem Yom ha´Shoah, der 6 Millionen ermordeten Juden Europas. Diese Zahl steht für Millionen einzelne Schicksale, für Kinder, Frauen und Männer, die Opfer einer verbrecherischen Ideologie geworden sind.

Der industriell organisierte Massenmord wurde in deutschem Namen verbrochen. Aus dieser Schuld ist Verantwortung für alle nachfolgenden Generationen erwachsen. Das Gedenken an die grausam Ermordeten wie auch das heutige Eintreten für Jüdisches Leben in Deutschland ist Teil der Identität unseres Landes. Gleichzeitig gilt unsere besondere Solidarität dem Staat Israel, dessen Existenzrecht deutsche Staatsräson ist. Wer ein solches Gedenken missbraucht, stellt sich außerhalb unserer Gesellschaft und zeigt das hässliche Gesicht des israelbezogenen Judenhasses. Dies verurteilt die DIG scharf“, betonte heute Uwe Becker.

Berlin, den 21. April 2020

 

09.04.2020

Pressemitteilung DIG

Hoffnung und Zuversicht in Zeiten von Corona
DIG-Präsident Uwe Becker spricht Juden und Christen Festtagswünsche aus
„Das Coronavirus sorgt in diesen Tagen nicht nur für gesundheitliche Herausforderungen, sondern schränkt in großem Maße auch die Pflege von Tradition und Religion ein, dies betrifft die jüdischen wie auch die christlichen Fest- und Feiertage. Am heutigen Mittwoch beginnt die Zeit von Pessach. Daher möchte ich den Jüdischen Gemeinden in Deutschland und allen Jüdinnen und Juden in unserem Land viel Zuversicht und ein koscheres Fest trotz aller Einschränkungen wünschen. Gleichzeitig sind meine Gedanken auch bei den Menschen in Israel, für die in diesem Jahr das Feiern dieses hohen Festes vor dem Hintergrund der Coronakrise ebenso mit ganz besonderen Herausforderungen verbunden ist. Auch ihnen gelten meine Grüße und Wünsche“, erklärte heute der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Uwe Becker.
„Für die Jüdische Gemeinschaft in Deutschland gilt, dass sich in diesem Jahr die Türen der Synagogen nicht für den gemeinsamen Sederabend und den Gottesdienst öffnen werden. Die Erinnerung an den Auszug der Israeliten aus Ägypten, an das Ende der Sklaverei und die Nähe zu Gott kann in Anbetracht der notwendigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in diesem Jahr nicht in traditioneller Gemeinschaft stattfinden. Dies macht viele Menschen traurig. Allerdings lässt gerade auch der Anlass des Pessach-Festes den Blick auf eine bessere Zukunft zu, auf eine Zeit nach Corona und damit auf eine Zeit, in der Religion und Tradition wieder gemeinsam stattfinden werden“, führte DIG Präsident Uwe Becker weiter aus.
„In diesen Tagen der Karwoche, wo für Christinnen und Christen die Erinnerung an das Leiden und Sterben Jesu Christi in die österliche Freude über seine Auferstehung übergeht, wirken die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ganz unmittelbar auch in das gemeindliche Leben in unserem Land hinein. Auch hier fallen die Gottesdienste aus und das gemeinsame Singen unter dem Dach der eigenen Kirche muss ausbleiben. Dies erzeugt bei vielen Menschen das Gefühl des Bedauerns, zumal die Handreichung zum gemeinsamen Friedengruß wohl auch noch eine Zeit lang über Ostern hinaus ausbleiben wird.
Mein Dank gilt all jenen, die mit Einfallsreichtum und Kreativität neue Formate gestalten, um trotz gebotenem körperlichen Abstand der Menschen zu Pessach wie zu Ostern doch Nähe und Gemeinschaft herzustellen, ob in den sozialen Netzwerken oder in anderer virtueller Weise. Dies kann nicht alles ersetzen, was ein religiöses Miteinander ausmacht, aber es sorgt dafür, dass Tradition auch in moderneren Formen gewahrt werden kann und Gemeinschaft auch auf Distanz stattfindet. So wie sich die Israeliten einst auf den Weg in die Freiheit machten und eine ganz besondere Nähe zu Gott erfuhren, sind heute auch Mut und Zuversicht wichtig, um die Herausforderungen des schwierigen Weges dieser Wochen gemeinsam meistern zu können. Und auch das Osterfest mit der Kraft der Hoffnung ist vielleicht gerade jetzt in besonderer Weise eine Zeit der Vorfreude auf die Tage nach jenen Herausforderungen, die wir derzeit zur Eindämmung des Coronavirus zu meistern haben. Ich wünsche allen Christinnen und Christen in unserem Land ein friedvolles und glückliches Osterfest. Möge Juden wie Christen in dieser Festtagszeit besondere Kraft gerade auch für das Miteinander in unserer Gesellschaft zuteil werden “, so DIG-Präsident Uwe Becker abschließend.
Berlin, den 08. April 2020

 

07.04.2020

Pressemitteilung DIG

Mit dem Coronavirus verbreitet sich auch der Judenhass

„Mit dem Coronavirus verbreitet sich auch der Antisemitismus in unserem Land. Hass und Hetze gegen Juden und den Staat Israel fluten die sozialen Medien. Die Coronakrise führt in diesen Tagen nicht nur zu erheblichen gesundheitlichen, gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen, sondern auch zu einer gefährlichen Ausbreitung antisemitischer Hassbotschaften und Verschwörungstheorien, gerade in den sozialen Netzwerken. Dort werden in großer und zunehmender Zahl Juden und der Staat Israel für die Ausbreitung des Coronavirus verantwortlich gemacht und in klassischen antisemitischen Bildern auch einer so skizzierten >>Jüdischen Weltverschwörung<< wirtschaftliche Absichten in der Verbreitung des Virus unterstellt.

In Zeiten von Corona verbreitet sich auch das Virus des Antisemitismus und sorgt für ein Klima von Hass und Hetze. Ganz offensichtlich wiederholt sich Geschichte doch, zumindest in den bekannten Mustern der Judenfeindlichkeit. Schon im dunklen Mittelalter zogen Pest und Judenhass Hand in Hand übers Land und leider finden auch in aufgeklärten Gesellschaften des 21. Jahrhunderts antisemitische Erklärungsmuster ihren Nährboden“, sagte heute der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Uwe Becker.

„Wir müssen diesen hässlichen Erscheinungen antisemitischer Corona-Hetze aktiv entgegentreten. Die staatlichen Stellen sind hier zuvorderst in der Verantwortung, Hassbotschaften zu bekämpfen und deren Autoren zu bestrafen, aber es liegt an uns allen, wachsam gegenüber antisemitischer Corona-Hetze zu sein und diese auch zu melden. Nur gemeinsam können wir neben dem Virus auch die Ausbreitung des Antisemitismus eindämmen und zurückdrängen“, führte Uwe Becker weiter aus.

Berlin, den 06. April 2020

 

03.04.2020

Michaela Engelmeier erste Generalsekretärin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

„Um die Handlungsfähigkeit und auch die Schlagkraft unserer DIG weiter zu erhöhen, um zusätzliche Impulse zu setzen, die Vernetzung zwischen den Arbeitsgemeinschaften zu verbessern, unsere Arbeit und unser Auftreten in der Öffentlichkeit noch weiter zu professionalisieren und die Präsenz der DIG noch weiter zu erhöhen, hat das Präsidium der Deutsch-Israelischen Gesellschaft eine bereits länger ins Auge gefasste Weichenstellung vollzogen und die Stelle einer Generalsekretärin geschaffen“, erklärte heute der Präsident der DIG, Uwe Becker.

„Ab 1. April wird Frau Michaela Engelmeier diese Funktion übernehmen und im Zusammenwirken mit dem Präsidium und mir künftig in herausgehobener Stellung die Arbeit unserer Gesellschaft bereichern. Das Amt der Vizepräsidentin hat sie vor diesem Hintergrund abgegeben und kann sich somit ganz in die neue Rolle einbringen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr in ihrer neuen Funktion und bin sicher, dass wir damit auch unsere Präsenz als DIG in der öffentlichen Wahrnehmung, bei Bildungseinrichtungen, nationalen, europäischen und internationalen Einrichtungen noch weiter steigern können, ganz im Interesse unseres Engagements für die Deutsch-Israelische Freundschaft“, so Becker.

Michaela Engelmeier ist 59 Jahre alt, hat 2 erwachsene Kinder und war zuletzt Hauptstadt Office Managerin beim großen Jüdischen Sportverband MAKKABI Deutschland e.V.

Als ehemalige Bundestagsabgeordnete der SPD, persönlich, wie auch als Sportlerin besitzt sie seit vielen Jahren einen großen Bezug zu Israel und dem lebendigen jüdischen Leben in unserem Land. Sie war u.a. Mitglied der Deutsch–Israelischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und bis zur Übernahme der Funktion der Generalsekretärin auch Vizepräsidentin der DIG.

Als ehemalige Athletin und als frühere Vizepräsidentin des Deutschen Judo Bundes e.V. hat sie sich aktiv in ihrer Sportart Judo für die Deutsch–Israelischen Sportbeziehungen und den Deutsch–israelischen Jugendaustausch engagiert und war mehrfach selbst Teilnehmerin dieser Austausche.

Als Abgeordnete und Mitglied der Deutsch–Israelischen Parlamentariergruppe waren ihr besonders die diplomatischen Beziehungen, die Solidarität mit Israel als Staatsraison und die besondere Freundschaft zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland ein ausgesprochen wichtiges Anliegen. Ein Schwerpunkt ihrer Parlamentarierarbeit war dabei das Engagement gegen Antisemitismus, Antiisraelismus, BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel) und gegen eine tendenziöse Berichterstattung über Israel.

Berlin, den 01. April 2020