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Shalom!

Wir sind eine von über fünfzig örtlichen Arbeitsgemeinschaften der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Die DIG ist die bundesweit mitgliederstärkste binationale Organisation. Über 5.000 Mitglieder arbeiten in der DIG zusammen, um ihrer Solidarität mit dem Staat Israel und seinen Menschen Ausdruck zu verleihen.

Pressemitteilung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Freiburg zur Gazaflottille
Wir, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Freiburg, möchten anlässlich der israelischen Militäraktion gegen die Gazaflottille am 31. Mai 2010 unsere Solidarität mit Israel ausdrücken. Wir wenden uns gegen vorschnelle Verurteilungen Israels und fordern Unvoreingenommenheit und Verhältnismäßigkeit im Umgang mit dem jüdischen Staat. Hierzu gehört die Berücksichtigung von Fakten und Hintergrundinformationen:
-    Israel hat zur Unterbindung von Waffenschmuggel eine Seeblockade gegen das Hamas-Regime im Gazastreifen verhängt. Um die Hilfsgüter des Schiffskonvois dennoch in den Gazastreifen bringen zu können, bot Israel an, sie über den Landweg zu transportieren, auf dem Israel trotz Raketenbeschuss auch sonst nahezu täglich tonnenweise Hilfsgüter, Lebensmittel, Baumaterialien wie Zement u. a. notwendige Güter in den Gazastreifen liefert. Das Angebot Israels zur friedlichen Kooperation wurde von den Organisatoren der Gazaflottille abgelehnt.
-    Die Gaza-Aktivisten wurden von der türkischen Organisation IHH unterstützt. Eine Studie des Danish Institute For International Studies aus dem Jahr 2006 zeigt Beziehungen der IHH zu Al Qaida auf. In Deutschland geriet die IHH bereits in den 1990er Jahren ins Visier der Staatsanwälte wegen des Vorwurfs, Spendengelder für den Kauf von Waffen missbraucht zu haben. Die Ursprünge der IHH gehen zurück auf die Organisation Milli Görüs, die in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Auf Grund dieser Informationen stellt sich die Frage, warum sich Aktivisten, die sich humanitär nennen und zu denen auch Bundestagsmitglieder der Links-Partei gehörten, mit einer solch fragwürdigen Organisation verbünden.
Wir fordern Objektivität, Ausgewogenheit und Sachlichkeit im Umgang mit diesem Vorfall und lehnen jede Diffamierung Israels ab.

Deutsch-Israelische Gesellschaft Freiburg
Freiburg, den 04.06.2010

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